Schlichte Pfarrorgel in neuromanischem Umfeld

Dieser liebevoll ausgearbeitete Entwurf für eine mittelgroße Stadtkirche rechnet mit einer neuromanischen Emporensituation, wie man sie nicht selten antrifft. Es gilt, eine Rosette zu umspielen, ohne dass die Proportionen der Orgel darunter leiden. Eine Disposition habe ich damals (1984) offenbar nicht angegeben, man kann sich die Klanglichkeit aber gut vorstellen. Unter dem Hauptwerk erkennt man Schwellklappen und einen freistehenden Spieltisch mit Blick zum Altar. Interessanterweise habe ich für die Marienkirche in Friedberg unlängst einen Neubauentwurf eingereicht, der mit fast exakt dieser Anforderung umzugehen hat und der auch annähernd die gleiche Größenordnung aufweist. Aber leider liegen die Dinge dann bei näherem Hinsehen doch wieder anders und es wäre ja auch zu schön gewesen…

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Kilian Gottwald · Orgelbaumeister · Karlstraße 6 · 35287 Amöneburg
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